Torus-Verdrehung

Vor etwa einem Jahr modifizierte ich den Algorithmus, welcher aus einer gegebenen HĂŒllkurve und deren Rotation um eine Drehachse mit gegebener Schrittzahl die Mantelnetze eines resultierenden Rotationskörper ausspuckt, damit ich aus n gleichen Streifen einen Torus bauen kann. Auch diese Modifikation berĂŒcksichtigt wie der vorherige eine Verdrehung “in sich”.

Als ersten Test entschied ich mich fĂŒr 7 Punkte auf dem kleinen und auch auf dem großen Kreis, so dass insgesamt 49 Raumpunkte entstehen, und auch 7 Streifen. Das Ziel war auch, alle 14 möglichen ganzzahligen Verdrehungen zu bauen. Nach den ersten 2 Objekten habe ich das Unterfangen aufgrund anderer, wichtigerer Dinge auf Eis gelegt. Erst in den letzten 3 Wochen wollte ich das Projekt fertig stellen. Und das war ganz schön aufwĂ€ndig – es fehlten ja noch 12.

Als alle Papierstreifen ausgedruckt, gefaltet und zusammengeklebt waren, habe ich die entstandenen 14 Papierobjekte nach dem Trocknen mit schwarzer Acrylfarbe gestrichen, um dem Papier – es ist normales Druckerpapier – zu stabilisieren. Um die Verdrehung zu betonen, habe ich die Klebekanten weiß nachgezeichnet. Bei einem allerdings habe ich mit den Kanten “geschummelt” – das hat das gleiche Netz wie das gerade Torus.

Das komplette Set aus 14 Papier-Tori zieren seitdem die untere Ebene meines Glastischs im Wohnzimmer.

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