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3D-Stift

Ich habe den Sun­lu SL-300. Der liegt gut in der Hand.

Was man damit machen kann:

  • For­men auf Papier zeich­nen, die dann abzie­hen und damit Struk­tu­ren bauen.
  • kor­ri­gie­ren von 3D-Drucken (z. B. Auf­fül­len von Löchern)
  • ver­schwei­ßen von Druck­tei­len zu grö­ße­ren Gebilden
  • als eine Art fili­gra­ne Heiß­kle­be­pis­to­le ver­wen­den u. v. m.

Ein 3D-Stift ist ein Extru­der für Kunst­stof­fe, der wie ein Stift in der Hand gehal­ten wird. Hin­ten kommt der Kunst­stoff­f­aden rein (hier oran­ge), wird durch eine Spin­del durch das Gerät ins Inne­re gezo­gen und dabei erhitzt. Vorn gibt es eine Düse (»nozz­le«), wo der Kunst­stoff mehr oder weni­ger zäh­flüs­sig aus­tritt. Ähn­li­cher Auf­bau wie bei Heiß­kle­be­pis­to­len, nur dass der Vor­schub auto­ma­tisch ist und der Kunst­stoff sehr viel schnel­ler aus­här­tet. Beim Ein­schal­ten fragt der Stift nach der Art des Kunst­stoffs — PLA oder ABS — und stellt die Heiz­tem­pe­ra­tur ein. Die­se lässt sich noch in Grad-Schritten vari­ie­ren, das hat Ein­fluss auf die Zähig­keit und das Ver­hal­ten des Mate­ri­als. Mit dem Stan­dard­maß von 1,75 mm lässt sich jedes belie­bi­ge Kunst­stoff­ma­te­ri­al ver­ar­bei­ten, was es auf Rol­le auch für den 3D-Druck zu kau­fen gibt. Bei die­sem Stift lässt sich die Tem­pe­ra­tur von 175–230 Grad regeln und es gibt 8 Vorschub-Geschwindigkeiten. Ja man kann gera­de Stri­che in die Luft zeich­nen, aber das erfor­dert etwas Übung und Geduld.

Ein­fa­cher ist es, mit dem Stift For­men auf Papier zu zeich­nen. Das lässt sich ein­fach ab zie­hen wenn es erkal­tet ist. So habe ich die Flä­chen der »2020«-Lampe gemacht. Es macht wirk­lich Spaß!

So ein 3D-Stift ist auch eine gute Alter­na­ti­ve zu Heiß­kle­ber bei fili­gra­nen Arbeiten.